Naoberschopp Hummelbierk e.V.

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Petrus ist ein Kinderfreund

Nottuln - Zeitgleich mit dem Himmel hellte sich am Samstagnachmittag die Miene von Manfred Nolte, seines Zeichens erster Vorsitzender der Noaberschopp Hummelbierk, auf.

Schließlich hatten viele fleißige Helfer für den Start des Sommerfestes der Naoberschopp am Gymnasium (und in der Mensa) einen tollen Spieleparcours aufgebaut. Und der sollte verregnen? Nein! Da mochte sich selbst Petrus nicht als Spielverderber erweisen, er schloss für das Kinderfest die Schleusen.

Mit den Sonnenstrahlen wurde dann auch die Zahl der Kinder immer größer, die eifrig bei den Geschicklichkeitsspielen Punkte sammelten. Da lockte unter anderem eine Druckluftkanone. Es galt auch, Pfeile genau zu positionieren. Zielgenaue Würfe waren überdies mit an den Enden mit Kugeln bestückten Schleudern oder Ringen gefragt.

Geschicklichkeit zeigten die Kinder außerdem bei einem Drahtaufbau, der möglichst berührungsfrei umrundet werden musste. Etwas leichter - und besonders amüsant - fanden die jungen Spieler das Werfen von Toilettenbürsten in eine Klosettschüssel.

Schließlich machten die Spiele nicht nur sichtlich Spaß, für eine ausgefüllte Spielekarte winkten den Kindern Präsente von der Tombola, die die Hummelbierker zum Großteil mit Spenden einiger Geschäftsleuten, für die sie sich auch hier noch einmal bedanken möchten, bestückt hatten.

Viele der jungen Besucher ließen für den Wettbewerb ihre mit Kärtchen bestückten Luftballons in den Himmel steigen. Nun sind sie ganz gespannt, wie weit der stürmische Wind die Ballons wehen wird. Zwischendurch reizte auch die Hüpfburg zum Austoben. Und wer sich dabei zu sehr erhitzt hatte, konnte sich mit kühlen - an diesem Nachmittag bewusst nur alkoholfreien - Getränke erfrischen.

Für das leibliche Wohl sorgte ein Hummelbierk-Team in der Mensa mit Kaffee, Kuchen, frischen Waffeln und Herzhaftem. Da nutzten viele Besucher die Gelegenheit, nicht selbst an den Herd zu gehen; sie machten es sich an den Tischen gemütlich. Hier konnten die „Großen“ während des Kinderfestes auch sorgenlos klönen, schließlich wurde ihr Nachwuchs an den Spielstationen gut von Mitgliedern des Nachbarschaftsvereins betreut.

Am Abend ging das Sommerfest dann mit dem Ball in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums weiter. Die Tanzband „Undercover“ sorgte für musikalische Unterhaltung, die zukünftigen Abiturienten des Nottulner Gymnasiums dafür, dass keine Kehle trocken blieb.

Gemütlich startete der Sonntag für die Hummelbierker dann mit dem Frühschoppen in der Mensa, wo das Hummelbierk-Restaurant wieder ab 11.30 geöffnet war.

VON MARITA STROTHE

Westfälische Nachrichten, 15. August 2011

 

Fotos: Marita Strothe

Musiker ein echter Hingucker

Musiker aus Senden führten farbenfroh den Umzug der Hummelbierker an. Und alle hatten Glück:
Gegen Nachmittag beruhigte sich das Wetter ein bisschen. Fotos: Marita Strothe

Nottuln - „Die Sonne kommt! Aber die glauben mir ja nicht!“ Auch wenn die Mitglieder der Naoberschopp Hummelbierk den Optimismus von Sigrid Bürger am zweiten Tag ihres Sommerfestes nicht ganz teilen mochten, vom Antreten zum Festumzug durch Nottuln-Süd ließen sie sich gestern um 14 Uhr nicht abschrecken.

Da schmückten die Blumen eben sicherheitshalber Regenschirme. Und wasserdichte Jacken hielten die Nachbarn trocken.

Gut gelaunt wurde zum Start auf dem Schulhof des Gymnasiums das Hummelbierk-Lied „An de Bierk - dort, wo die Hummel summt“ angestimmt, wozu zwei der nicht textsicheren Fahnenträger von Hauptmann Mike Stinner die Worte in schriftlicher Form bekamen. Dabei fiel dann auch auf, dass alle drei Fahnenträger - Swen Nolte, Sebastian Knüvener und Kai Rabert - ihre Schärpen falsch angelegt hatten. Zur Strafe mussten sie fünf Kniebeugen absolvieren. Gnade gab es keine.

Auch Oberst Frank Arning tadelte: „Wer zieht euch denn an?“ Aber nun müsse erst einmal die Fahne abgeholt werden. „Eine werdet Ihr ja schon dabei haben“, spielte er auf den vorangegangenen Abend an.

Und dann setzte sich der Zug, angeführt vom Freien Musikcorps Senden, zum Abholen der Vereinsfahne bei Familie Fehmer Richtung Martinistraße in Bewegung.

Nach dem Festumzug warteten Kaffee und Kuchen sowie das traditionelle „Glücksschießen“ in der Mensa des Gymnasiums auf die Hummelbierker und deren Gäste.

Der heutige Fest-Montag beginnt für alle schon um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Martinus-Kirche. Anschließend findet die Kranzniederlegung an der Versöhnungskapelle statt, der gemeinsamen Zug zur Festhalle schließt sich an.

Dort stehen Frühstück und Frühschoppen mit großer Tombola als letzte Programmpunkte auf dem Sommerfestprogramm der lebendigen Naoberschopp.

Für Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind, bietet der Ortsverein Nottuln des Deutschen Roten Kreuzes einen kostenlosen Fahrdienst an.

VON MARITA STROTHE

Westfälische Nachrichten, 15. August 2011

Hummelbierker: Ein offener Kreis


Vorsitzender Manfred Nolte (re.) ernannte Helmut Arning (3. v. li.) und Heinz Look (2. v. re.) zu Ehrenmitgliedern. Ulrike Fehmer (li.) überreichte Martina Arning (2. v. li.) und Maria Look (3. v. re.) Blumen als Dank für ihre Unterstützung. Foto: Marita Strothe

Nottuln - In großer Runde, ihr gehörten fast 300 Personen an, ging das Sommerfest der Naoberschopp Hummelbierk gemütlich in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums zu Ende.

Bereits ab 9 Uhr hatte die Nachbarschaft einen ökumenischen Gottesdienst in der Martinuskirche gefeiert. Gemeinsam zogen die Hummelbierker anschließend zur Kranzniederlegung zur Gedächtniskapelle. Die Nachbarschaft legte einen Kranz in Kreisform, ohne Anfang und Ende, als Symbol für die Ewigkeit nieder - in Gedenken an die Menschen, die nur noch in den Gedanken anderer leben.

Den Kreis bezeichnete Sigrid Bürger in ihrer Ansprache als schönes Symbol, gerade auch für die Hummelbierker. In einem Kreis sehe jeder jeden und könne auf ihn achte, wenn es nötig sei. „Und doch ist es wichtig, dass unser Kreis offen und durchlässig ist, dass wir über seine Grenzen hinaus schauen, dass wir auch die Menschen sehen, die nicht in unserem Kreis stehen“, so Bürger. Sie habe die Hummelbierker immer als offenen Kreis erlebt, betonte sie.

In der Festhalle, wo sich alle beim gemeinsamen Frühstück stärken konnten, begrüßte Vorsitzender Manfred Nolte die Ehrenmitglieder Rainer Lehmann, Heinz Schulze-Egberding, Ernst Seidel und Hans Beel sowie die Ehrengäste Pfarrer Norbert Caßens und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider besonders herzlich.

Ein ganz besonderes Willkommen richtete er auch an die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Markus.

Bürgermeister Schneider betonte, dass er sehr gerne gekommen sei. Schließlich bildeten die Hummelbierker einen wunderbaren Verein in Nottuln. Die seit 59 Jahren im Verein gepflegte Nachbarschaft sei ein positives Beispiel für menschlichen Zusammenhalt.

„Ein Schatz, den Sie hier haben“, meinte auch Dechant Caßens angesichts der großen Zahl von Jung und Alt, die zusammen feierten.

Pfarrer Manfred Stübecke hatte aus seinem Urlaubsort Grüße an die Nachbarschaft zu deren Sommerfest geschickt, die Schriftführerin Ulrike Fehmer schmunzelnd verlas. „Ich glaube, der kennt uns Hummelbierker“, stellte sie fest.

Zum Abschluss des offiziellen Teils rief Manfred Nolte dann Helmut Arning und Heinz Look sowie deren Ehefrauen Martina und Maria nach vorne. Den überraschten Herren überreichte er Urkunden, mit denen sie zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Und weil das von ihnen für den Verein geleistete Engagement nur mit Rückhalt durch die Ehefrauen möglich sei, bekamen diese von Ulrike Fehmer Blumensträuße geschenkt.

Anschließend nutzen noch viele angesichts der tollen aufgebauten Preise die letzte Gelegenheit, Lose für die Tombola zu erwerben.

VON MARITA STROTHE

Westfälische Nachrichten, 16. August 2011

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