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Archiv -> 6. bis 9. August 2010   -  58. Sommerfest

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Westfälische Nachrichten, 7. August 2010

Spülen, abtrocknen, aufbauen

Ein eingespieltes Team (v. l.): Hanne Stuchlik, Maria Look und Ulrike Fehmer. Geschirr und Besteck für rund 400 Personen müssen für das Hummelbierk-Sommerfest vorbereitet werden.
Ein eingespieltes Team (v. l.): Hanne Stuchlik, Maria Look und Ulrike Fehmer. Geschirr und Besteck
für rund 400 Personen müssen für das Hummelbierk-Sommerfest vorbereitet werden.
Foto: Ludger Warnke

Nottuln - Jede Hausfrau und jeder Hausmann würde laut aufstöhnen, denn dieser Berg an Geschirr und Besteck hat es in sich: Rund 400 Tassen, Untertassen, Teller, Löffel, Gabeln und Messer türmen sich in der Küche der Mensa des Gymnasiums. Geschirr aus dem Fundus der Naoberschopp Hummelbierk, die an diesem Wochenende ihr Sommerfest feiert. Und dafür muss das Geschirr blitzblank sein.

Eine Aufgabe, die Maria Look keineswegs verzweifeln lässt. Die Nottulnerin hilft schon seit vielen Jahren bei den Vorbereitungen für das Sommerfest mit. Selbst am Vortag ihres Geburtstages - am heutigen Samstag wird Maria Look 71 Jahre alt - nimmt sie sich die Zeit, um ihrer Naoberschopp zu helfen. Und sie ist nicht allein.

Ein gutes Dutzend Männer und Frauen hat sich am Freitag in der Mehrzweckhalle und in der Mensa des Gymnasiums getroffen, um die Räumlichkeiten für das Fest herzurichten. In der Küche wirtschaften zusammen mit Maria Look auch Hanne Stuchlik, Ulrike Fehmer und Ilka Steinhauer. Jeder Handgriff sitzt; hier agiert ganz offensichtlich ein eingespieltes Team. Oder anders gesagt: „Ein eingespültes Team“, schmunzelt Schriftführerin Ulrike Fehmer. Zum Frauen-Quintett, das am Freitag im Einsatz ist, gehört auch Doris Nolte, die sowohl dringend benötigtes Material besorgt als auch hier und dort helfend Hand anlegt.

In der großen Mehrzweckhalle sind die Männer aktiv. Zusammen mit dem Vorsitzenden Manfred Nolte haben sie bereits am Donnerstag die vielen Fähnchenketten und die Fahnen in der Halle aufgehängt. Am gestrigen Freitag wurde der Festboden ausgelegt, wurden Tische und Stühle sowie die Theke aufgebaut.

Natürlich ist es Arbeit, was die freiwilligen Helfer in diesen Tagen für die Naoberschopp erledigen. Aber der Spaß kommt nicht zu kurz. Die Stimmung ist gut. „Für uns gehören die Vorarbeiten irgendwie zum Fest dazu“, erzählt Ulrike Fehmer. Der harte Kern der Helfer sei von Donnerstag bis Dienstag im Einsatz. „Weitere Hilfe ist natürlich immer gern willkommen, auch für nur einige wenige Stunden.“

Und wenn alle Vorbereitungen rechtzeitig erledigt sind, freuen sich die Mitglieder auf ein schönes Fest. Nach dem vereinsinternen gemütlichen Beisammensein am Freitagabend startet das Sommerfest der Hummelbierker am heutigen Samstag mit dem Kinderfest. Abends findet in der Mehrzweckhalle ein Tanzball statt, morgen am Sonntag folgen Frühschoppen, Umzug und Glücksschießen.

Am Montag klingt das Fest nach Gottesdienst und Kranzniederlegung mit dem großen Frühstückstreffen in der Mehrzweckhalle langsam aus. Übrigens: In dessen Rahmen findet in diesem Jahr eine ganz besondere Ehrung statt, kündigte Vorsitzender Manfred Nolte schon einmal an.

VON LUDGER WARNKE, NOTTULN


Westfälische Nachrichten, 9. August 2010

Volles Programm für Kinder

Nottuln - Um eins klarzustellen: Die Naoberschopp Hummelbierk besteht weder aus Helden noch aus Heiligen. Aber sie besteht. Und das schon seit knapp sechs Jahrzehnten! „Auch bei uns herrscht nicht immer maschendrahtfreie Zone oder azurblauer Himmel“, schmunzelt Manfred Nolte, Vorsitzender des über Generationen gewachsenen Freundeskreises. Nur rennt bei uns keiner gleich zum Schiedsmann, sondern bestenfalls zum Getränkehändler, um danach wieder zu feiern - und zwar gemeinsam!“ So wie an diesem Wochenende - beim 58. Sommerfest.

Und das startete mit einem vereinsinternen gemütlichen Abend unter einem bunten Fähnchen-Himmel in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums. Zeit zum Klönen und zu einem letzten Briefing für das große Kinderfest am Samstag. Die Teams standen schon seit Monaten. Und so konnte Manfred Nolte - als Erster im Spielepark auf dem Schulhof - zufrieden registrieren, dass Punkt 14.30 Uhr alle Stände mit Vereinsmitgliedern besetzt waren (Sogar Bürgermeister Peter Amadeus Schneider war mit von der Partie). Besser noch: Bis auf die aufblasbare Hüpfburg waren sämtliche Spielsachen fantasievolle „Eigenbauten“.

So bot sich den Kindern unter anderem ein Maltisch, ein Button-Stand, die Möglichkeit zum Pfeilwurf, ein Luftballon-Wettbewerb, der Dosenwurfstand, der „Geschicklichkeits-Draht“, die originelle Stoffmäuse-Falle und eine hölzerne Melkkuh - die allerdings nur sehr magere Magermilch (sprich: Wasser) abgab.

Auf einer Punktekarte konnte sich dann jedes Kind seine erbrachten Leistungen bestätigen lassen. Je mehr, umso besser. Denn bei Michael Nosthoff gab es dafür hübsche kleine Geschenke.

Nosthoff wechselte dann später in die Küche, um hier mit Ehefrau Iris und anderen fleißigen Helfern erstaunliche Leckereien zu fertigen, von Pommes bis zum gefüllten Spießbraten.

Mit viel Geschicklichkeit und einer ruhigen Hand schaffte man es, völlig „berührungsfrei“ durch den Draht-Parcours zu kommen.
Mit viel Geschicklichkeit und einer ruhigen Hand schaffte man es,
völlig „berührungsfrei“ durch den Draht-Parcours zu kommen. Foto: Dieter Klein

Weil dazu noch den ganzen Tag über die Sonne schien, wurde aus dem Samstag ein herrlicher Erlebnistag für die ganze Familie.

Und abends ging es in der Halle munter weiter. Die Tanzfläche in farbig schummriges Licht getaucht, heiße Rhythmen von den „Skyriders“ und kühle Getränke von den fleißigen Servierteams der zukünftigen Abiturienten an die Tische geschleppt - da wurden selbst die Oldie-Naobers noch mal jung.

Schließlich war der Sonntag, ganz im biblischen Sinne, „zum Ausruhen“ angedacht. Denn nach dem Frühschoppen öffnete wieder das „Hummelbierk-Restaurant“ wie später auch das Café gleichen Namens.

Dazwischen forderte das Protokoll allerdings Disziplin: „Antreten an der Festhalle“ und „Abholen der Vereinsfahne im Süd-Eck an der Steinstraße“ standen auf dem Programm - und natürlich das spätere, traditionelle „Glücksschießen“.

Der heutige Montag beginnt dann für alle schon um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche „Unter dem Kreuz“ und der Kranzniederlegung an der Versöhnungskapelle. Erst wenn die Kirchgänger zurück kommen, wird die Festhalle wieder geöffnet sein. Zum letzten großen Vergnügen dieser nachbarschaftlichen Festtage.

VON DIETER KLEIN, NOTTULN


Westfälische Nachrichten, 10. August 2010

Besondere Ehrung für Hans Beel

Sigrid Bürger

Nottuln - Sigrid Bürger brachte es auf den Punkt: „Der Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, einen treuen Kameraden, einen guten Nachbarn - dieser Schmerz ist für alle Menschen gleich. Egal welcher Nation sie angehören, welche politische Meinung sie haben oder an welchen Gott sie glauben.“

Und während eine bunt zusammengewürfelte Kapelle das Lied vom „Guten Kameraden“ intonierte, trugen Vorstandsmänner der Naoberschopp Hummelbierk schweigend einen Kranz zur Versöhnungskapelle in St. Martinus.

Montag

Zuvor hatte Pastor Manfred Stübecke in einem ökumenischen Gottesdienst auf die helfende Kraft guter Nachbarschaft hingewiesen. Eine Nachbarschaft, die sich an diesem letzten „Feiertag“ abschließend mit mehr als 400 Gästen zum gemeinsamen Frühstück in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums zusammensetzte - darunter viele Ältere, die das Deutsche Rote Kreuz in einer dankeswerten Aktion von zu Hause abgeholt hatte und später auch wieder zurückbrachte.

Und wieder waren es die aufmerksamen Gymnasiasten, die der Riesengemeinde Kaffee und an die 1.000 halbe belegte Brötchen servierten. Mit dabei auch stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Boldt-Hübner, Vertreter des Nottulner Heimatvereins, Pastor Manfred Stübecke, Kaplan Axel Pieper sowie die Ehrenmitglieder der Naoberschopp Karl Schulz, Ernst Seidel, Rainer Lehmann, Heinz Gehling und Hugo Bertels - alle vom Vorsitzenden Manfred Nolte auf das Herzlichste begrüßt. Waren es doch die Senioren, die damals diese ungewöhnliche Nachbarschaft der Anwohner von Antoni-, Martini- und Stein-Straße aus der Wiege gehoben hatten.

Damit nicht genug, würdigten Manfred Nolte und Ulrike Fehmer auch Hans Behl, begleitet von dessen Ehefrau Agnes, mit einer Ehrenurkunde für sein jahrzehntelanges Engagement und seine Treue zur Naoberschopp.

Hans Behl (r. mit seiner Frau Agnes) wurde von Manfred Nolte und Ulrike Fehrmer geehrt.
Hans Beel (r. mit seiner Frau Agnes) wurde von Manfred Nolte und Ulrike Fehrmer geehrt.
(Foto:Dieter Klein)

Später sangen alles zusammen: „An de Bierk, da wo die Hummel summt, an de Bierk, da geht´s mal wieder rund, an de Bierk, da bist Du nicht allein, an de Bierk, da kannst Du glücklich sein.“

Am glücklichsten strahlten dann die, die wegen besonders schönen Fahnenschmucks ihrer Häuser namentlich aufgerufen und geehrt wurden. Dazu kamen noch die vielen Gewinner der großen Tombola, deren Inhalt größtenteils aus Spenden der Nottulner Kaufleute zusammengestellt worden war.

VON DIETER KLEIN, NOTTULN

 

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